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Letzter Ausflug vor Hong Kong

Fr Abend war gro?e Bosch-Party, bei der nun auch in China die Abteilungen CB und CC getrennt sind. Nachdem es leckeres BBQ und Erdinger vom Fass gab, kam ich recht sp?t heim. Durch das Feiern mit den Chefs verk?rzte sich meine Schlafzeit auf ganze 1,5h bevor der Bus zum Wochenendausflug ging. Wir (Daniel, Svenja, Janine, Julie und ich) sind in ein abgelegenes Tal etwa 200km westlich von Hangzhou gefahren. Da wir den ?ffentlichen Bus nahmen, brauchten wir f?r 250km 4,5h. Als Hotel hatten wir uns ein umgebautes Bauernhaus ausgeguckt, was sich als super Wahl herausstellte. Wir wurden von den Besitzern im Wohnzimmer mit ner frischen Wassermelone aus dem Garten empfangen und auch das danach zubereitete Mittagessen aus Eigenproduktion war echt lecker.
Nachmittags sind wir in das nun nur noch 30km entfernte Tal Zhexi Daxiagu gefahren. Dort gings dann mit nem Mianbao Che = Brotauto (schmaler hoher Minivan) weiter ins Tal. Wir stoppten an den Sehensw?rdigkeiten und genossen den Wasserfall und das herumklettern auf den Felsen im Flusslauf. Dieses Tal war wundersch?n und wir waren uns einig, dass sich der Aufwand dort hin zu gelangen gelohnt hat. Auch das Wildwasserfahren mit dem Schlauchboot war lustig, obwohl wir uns mehr Wildwasser erhofft hatten.
Fr?h morgens gings zur Quelle des Tai Sees, weil bereits am fr?hen Nachmittag unser Bus wieder zur?ckgefuhr. Die Quelle des Tai Hu war fr?her echt sch?n, aber aufgrund der Bekanntheit bei den Chinesen, war dieser Ort total ?berlaufen und touristisch erschlossen. ?berall betonierte Wege und "Spielpl?tze" wie Klettern an ner Leiter, H?ngebahn fahren usw. ... Was wir als total schrecklich empfinden, liegt einfach an der Unterschiedlichlkeit der Kulturen. Lustiges Gespr?ch: "Da oben soll auch noch ein sch?ner Wasserfall sein." Anwort: "Das kann doch gar nicht sein. Da ist ja gar keine Strasse." Aber nach einigem Suchen, fanden wir noch ein ruhiges Pl?tzchen direkt im Flusslauf, so dass es trotzdem ein sch?ner Ausflug war. Nach wieder genau 4,5h Fahrt auf holprigen Stra?en erreichten wir Suzhou und lie?en das WoE bei Pekingente und anderen Spezialit?ten im Nobelrestaurant des Renaissance Hotels ausklingen.
Meine Tage hier in Suzhou sind nun gez?hlt und ich hab eine Abschiedsfeier nach der anderen, kaufe noch Staubf?nger und Allerlei was meinen Koffer beschwert. Am Sa m?ssen wir aus der Wohnung ausziehen, da unsere WG aus Kostengr?nden aufgel?st wird. F?r ein paar N?chte ziehe ich noch hoch in die andere WG, bevor ich am Mi nach Hong Kong fliege. Bis dahin werd ich versuchen mein Gep?ckgewicht zu optimieren und anderen Krempel per Post nach Hause schicken. Am So werden wir ein letztes Mal nach Shanghai fahren und uns von dieser Metropole verabschieden.
Update gibts dann Back in good old Germany...


LinAn

Unser "Hotel"... Eine echt gute Wahl.


Zhexi Daxiagu

Das Tal Zhexi Daxiagu


Zhexi Daxiagu


Zhexi Daxiagu


Zhexi Daxiagu


Zhexi Daxiagu


Zhexi Daxiagu


Zhexi Daxiagu

Paddeln macht Spa?...


Zhexi Daxiagu


Zhexi Daxiagu


Zhexi Daxiagu


Taihu Yuan

Im Tal der Tai Hu Quelle


Taihu Yuan


Taihu Yuan


Taihu Yuan


Transport

Und mal wieder was zum Thema: Transport in China

14:44:40 . 28.06.07 . micha . 495 Wörter . 3147 Ansichten . in China Hinterlasse einen Kommentar

Weekend in Suzhou

Letzten Donnerstag auf dem Weg zur Arbeit gabs mal wieder ein filmreifes chinesisches Erlebnis: Auf der Kreuzung (einer 8- und 6-spurigen Stra?e) direkt an der Shuttlebushaltestelle hat ein Passat nen Elektroroller leicht touchiert. Der Roller wurde mitten auf der Kreuzung liegen gelassen und das Auto 5m entfernt geparkt. Dies hatte nat?rlich den Effekt, dass alle Busse und Autos nur auf einer Spur durchkamen. Selbst in dieser Situation wird nat?rlich gedr?ngelt und deshalb verkeilten sich mehrere Busse so, dass die Stra?e komplett dicht war. Als die Ampel der Querstra?e auf gr?n sprang, fuhren alle Fahrzeuge in die verstopfte Kreuzung bis es nicht mehr weiter ging und begannen wie wild zu hupen. Auch der Passat konnte nicht wegfahren, da er inzwischen so eingekeilt war, dass der ausgestiegene Fahrer nicht wieder reinkam. In diesem Kn?uel ging f?r 15min absolut nichts mehr. Einzige L?sung: Dauerhupe? Einige Versuchten dann ?ber Geh- und Fahrradweg ihr Gl?ck, aber mit nem 50Sitzer wird?s da scho eng. Als die Polizei unter lauter Dikussion das Chaos zu beseitigenversuchte , gab es - aufgrund von Dr?ngeleien - nat?rlich einige Folgeunf?lle. Aufgrund dieser Aktionen kam ich ?ber ne halbe h sp?ter ins B?ro.

Am vorletzten Fr Abend kam Daniel zu Besuch, der bei Leoni in Changzhou Praktikum macht. Beim Muslimen gabs leckere Lammspie?e, Fleisch s??-sauer und einige andere Spezialit?ten. Sa st?rzten wir uns(Svenja und ich) nach ausgedehntem Fr?hst?ck ins Shoppingget?mmel, w?hrend sich Daniel Suzhous G?rten anschaute. Zusammen st?rkten wir uns in der Unistra?e, in der an Stra?enst?nden unterschiedlichstes Essen angeboten wird. Bei diesem Anblick w?rde ein Pr?fer vom deutschen Gesundheitsamt auf der Stelle nen Herzinfarkt bekommen. Aber nachdem wir dort ?fters Essen, scheints nicht gar so schlimm zu sein (Bilder siehe unten). Abends waren wir noch in der Abendvorstellung im Master of Nets Garten, in dem bei tollem Ambiente traditionelle chinesische Musik und Tanz aufgef?hrt wurde. Nach kantonesischem Abendessen mit Kollegen gings mal wieder in Harrys Bar. So morgen fuhren Svenja und ich nach Shanghai, um dort das Extremshopping gar zu vollenden. Ich hab noch nen zweiten Anzug und 4 weitere Hemden beim Schneider geordert. Au?erdem hab ich mir noch Kravatten, Schuhe und T-Shirts gekauft? Wie ich all das zur?ck nach Deutschland bringen soll wei? ich allerdings noch nicht, da ich meine 20kg Gep?ck bereits am Hinflug ?berschritten habe...

Update von letztem WoE gibts hoffentlich noch vor Hong Kong.


Master of Nets Garden

Master of Nets Garden


Master of Nets Garden

Ungeahnte Talente


Master of Nets Garden


Master of Nets Garden


Master of Nets Garden


Master of Nets Garden


Schlitzhose

Obligatorische Schnellschei?erhosen endlich mal gescheit erwischt


Unistrasse


Unistrasse


Unistrasse


Unistrasse


Unistrasse


Unistrasse


Unistrasse

19:28:58 . 25.06.07 . micha . 432 Wörter . 2986 Ansichten . in China Hinterlasse einen Kommentar

Qingdao - Kurzurlaub in Deutschland

Wie bereits schon im Blog angek?ndigt sind wir (Svenja, Janine und ich) am Donnerstag Abend nach Quingdao geflogen. Da unser Flieger zur geplanten Abflugzeit (22:00 Uhr) noch in Guangzhou (bei Hong Kong) stand und wegen schlechten Wetters nicht starten konnte verz?gerte sich der Abflug ziemlich. Um kurz nach Mitternacht wurden wir dann vom Hongqiao zum 57km entfernten Pudong Airport auf der anderen Seite Shanghais gekarrt, da wir sonst unter das Nachtflugverbot gefallen w?ren. Statt um 24:00 waren wir dann erst gegen 4:45 in unserem Hostel. Gegen 6:00 kam auch Kristina mit dem Nachtzug aus Peking an und war nach dieser Nacht sicher ausgeruhter als wir.

Fr unternahmen wir nen ausgedehnten Spaziergang durch das deutsche Viertel bei unserem Hostel (umgebaute Kirche). Man f?hlte sich nicht mehr wie in China, da H?user, Kirchen und Stra?enf?hrung wie in Europa waren. Die Distanzen sind nicht allzu riesig, wodurch wir gen?gend Zeit hatten zwei verschiedene Str?nde, nen Park und das Marinemuseum im Hafen anzuschauen. Abends gings dann in die Bierstra?e wo das weltbekannte Tsintao-Bier gebraut wird. Nachdem alles dort unter dem Motto Bier steht, waren selbst die M?lleimer Bierf?sser und die Sitzb?nke ?berdimensionale halbierte Riesenbierflaschen aus Granit. In dieser Stra?e reiht sich au?erdem ein Seafoodrestaurant an das andere, wo wir total lecker Muscheln, Krebse, Krabben und Fisch essen konnten. F?r ein nobles Essen mit frisch gezapften Bier kamen wir auf etwa 4? pro Person. Zum Ausklang gings noch in ins Babyface, wo wieder sehr viele Chinesen abzappelten.

Sa sind wir nach westlichem Fr?hst?ck im Hostel mit dem Bus zum nem abgelegeneren Strand gefahren. Leider hatten wir uns den einzigen Tag ausgesucht, der wolkig und nicht so hei? war. Lustig war auf jeden Fall das Laufen in Riesenb?llen und zum Ende hin hat man es doch mal 10 Sekunden geschafft am St?ck zu laufen, ohne auf die Schnauze zu fallen. Abends gabs wieder Seafood und zum Ausklang frisches Bier auf den Felsen des No. 1 Beaches.

So nahmen wir den Bus zum Lao Shan, der etwa 35 km entfernt ist. In dem Areal gabs wieder viel gr?n, tolle Felsen und nen guten Blick auf die Steilk?ste mit den vorgelagerten Inseln. Verwunderlich war, dass f?r so ein bekanntes Ausflugsziel relativ wenig los war. Abends waren wir nach dem Seafood noch in der Bar unseres Hostels und haben uns mit sehr vielen interessanten Leuten unterhalten, z.B. mit Zweien die seit mehreren Monaten durch Russland und China touren.

Am letzten Tag waren wir nochmal im deutschen Viertel spazieren, haben diesesmal die evangelische Kirche angeschaut und einfach den sonnigen Tag genossen. Am sp?ten Nachmittag waren wir in der ehemaligen Residenz der Deutschen, von der man einen tollen Blick auf zwei Buchten hatte. Interessant war auch, dass sehr viele frisch verheiratete Paare die Kulisse f?r Hochzeitsfotos nutzten. Nach einem ekelhaften Sandwich am Flughafen gings um 18:00 Uhr p?nktlich zur?ck nach Shanghai und dann per Shuttlebus nach Suzhou.


Hostel

Unser Hostel - eine umgebaute Klosterschule


Fischmarkt

Lecker Seedarm mit "Trockeneis" aus der Flasche, Haben wir ?brigens auch probiert...


Fischmarkt

Edelstahl Grillbesteck


katholische Kirche

Katholische Kirche im deutschen Viertel


katholische Kirche

Alt und neu nah beinander


typisch China

typisch China


Qingdao

Muschelsuche


Qingdao

Marinemuseum


Qingdao

Doch noch in China


Qingdao

Hauptsitz der Brauerei in der Bierstra?e


Qingdao

Kristina vorm Fischerboot mit manuell anzutreibender Schraube


Qingdao

Haltungsnote leider nur mamahuhu


Lao Shan

Blick vom Lao Shan


Lao Shan


Lao Shan


Lao Shan


Old Stone Man

Old Stone Man Beach


Qingdao

Evangelische Kirche mit nem Uhrwerk aus dem Harz


Qingdao


Qingdao


Qingdao

Blick von der ehemaligen deutschen Residenz


Qingdao

Hochzeitsfotos auf den Felsen

06:46:40 . 16.06.07 . micha . 576 Wörter . 4102 Ansichten . in China Hinterlasse einen Kommentar

Wudang Shan

Nachdem die Tests auf der Strecke sehr gut liefen und Fr-Abend das OK aus Deutschland kam, ergab sich ein freier (bezahlter) Samstag. Und da der n?chste Flieger nach Shanghai erst am So startete, mussten wir noch weitere zwei Tage in unserer Villa verbringen... Ja, wir (meine zwei Kollegen und ich) wohnten in Xiangfan in nem eigenen Haus der Hotelanlage, da es kostentechnisch genauso teuer is wie drei Einzelzimmer. ?ber das Haus des 4-Sterne-Hotels will ich mal net meckern, da jeder ein riesiges Zimmer samt Bad hatte und au?erdem gabs noch 2 Wohnzimmer, ne Bar, ne K?che, ein B?ro, ne Dachterrasse und ein Zimmer zum Kartenspielen.
Um den Samstag aber nicht einfach zu verschmieren, bin ich mit einer chinesischen Reisegruppe morgens um 6Uhr zum etwa 150km entfernten Wudangshan gefahren. In dem Areal gibt es neben vielen daoistischen Tempeln vor allem beeindruckende Landschaft, viel Gr?n und gute Luft. Gl?cklicherweise konnte unter den 50 Mitreisenden immerhin eine Chinesin Englisch, da nicht mal die Reiseleiterin ein paar Brocken zustandebrachte. Dies vereinfachte die Kommunikation nat?rlich erheblich, und da ihr Vater vor einigen Jahren dort ebenfalls Reiseleiter war, hatte ich somit nen pers?nlichen Dolmetscher und einen Reiseleiter. Nachdem sie auch keine Lust hatten im Pulk durch die Sehensw?rdigkeiten geschleu?t zu werden, genossen wir zu dritt das Ganze mit mehr Ruhe. Im Gegensatz zum Rest der Gruppe haben wir auch den Berg zu Fu? bestiegen und nicht die Seilbahn genommen. Der Aufstieg bei ?ber 28?C war zwar echt anstrengend, aber es auf jeden Fall wert. Der Weg f?hrte vorbei an vielen alten Tempeln durch dicht bewaldetes Gebiet - und nat?rlich f?r China typisch: alles mittels Treppenstufen. Toll war dass im Gegensatz zu den heiligen Bergen die ich bisher bestiegen hab, alles nicht so ?berlaufen war und die Tempel auch nicht totrestauriert wurden. Der Fernsicht war leider etwas eingeschr?nkt, da das gesamte Bergmassiv in den Wolken hing und nur am Gipfel Sonne und halbwegs gute Sicht herrschte.
Den Abend und somit auch den gesamten Xiangfanaufenthalt lies ich mit meinem zwei chinesischen Kollegen in nem Club ausklingen. So war ich noch in der Stadt etwas shoppen und Abends gings zur?ck nach Shanghai. Cool is, dass diesesmal schon das WoE am Do-Abend beginnt, da wir ein verl?ngertes WoE in Qingdao verbringen werden.


Wudangshan

Einer der zahlreichen Tempel


Wudangshan

Leider hing der ganze Berg in den Wolken


Wudangshan


Wudangshan


Wudangshan

Stufen ?ber Stufen...


Wudangshan

Eines der vielen Tore


Wudangshan

Auf der H?he der Zeit


Wudangshan


Wudangshan

W?nsche werden mit dem Schloss am heiligen Berg fixiert und da es keinen Schl?ssel dazu gibt, bleiben die auch ewig hier


Wudangshan


Wudangshan


Wudangshan


Wudangshan


Wudangshan


Wudangshan

B?nder haben den gleichen Zweck wie die Schl?sser

16:00:00 . 04.06.07 . micha . 443 Wörter . 3426 Ansichten . in China Hinterlasse einen Kommentar

Xiangfan - einfach mehr China!

Wenn man mal wieder von der K?ste ins Landesinnere kommt, wird einem der riesige Unterschied richtig bewusst. Armut, keine Ausl?nder, fast niemand spricht Englisch, Alles is spotbillig (im Vergleich zu Suzhou), l?chrige Stra?en und ein absolut chaotischer Fahrstil (und zwar im Vergleich zu Shanghai und nicht zu Deutschland!).

Ein paar Eindr?cke aus dieser Woche:
- Verkehrsregeln existieren, aber jeder hat anscheinend seine eigenen
- Ampeln werden grunds?tzlich ignoriert und zwar auch auf 8- oder 10-spurigen Stra?en mit dem Effekt, dass jede Kreuzung ein einziges Autowirrwar is, wo auch nichts vorangeht
- Auch auf 8-spurigen Stra?en mit baulicher Mittelbegrenzung kommen ?fters Fahrzeuge in der falschen Richtung entgegen, da es ja ein viel zu gro?er Umweg w?re, erst an der n?chsten Kreuzung zu wenden und dann die gew?nschte Einfahrt zu erreichen
- Im Kreisverkehr wird ebenfalls der k?rzeste Weg gew?hlt, egal in welcher Richtung man dazu den Kreisverkehr durchfahren muss
- Taxifahrer haben ne Intervallschaltung f?rs Hupen (und zwar noch schlimmer als sonst in China)
- Motorroller mit 4 Mitfahren sind kein Problem, da kann im Zweifelsfall auch noch der Einkauf in der Hand gehalten werden
- Dreir?drige Lastwagen mit Zweitaktmotoren k?nnen locker 15t Getreide laden. Oben auf den ganzen S?cken sitzen w?hrend der Fahrt nat?rlich die Leute die den Lastwagen wieder entladen.
- Durch das st?ndige ?berladen ergibt sich das Hobby f?r die Abendstunden: Schwei?en von ?berlasteten Bauteilen
- Drei?ig lebendige H?hner kann man sehr gut mit Kabelbindern am Moped befestigen und zum Markt bringen

Man kann auch gut die verschiedenen Stufen von dreir?drigen Transportmitteln auf der Stra?e sehen:
- Dreirad mit Pritsche
- Dreirad mit Pritsche und Motor
- Balkenm?her mit gro?er Pritsche
- dreir?driger Lastwagen ohne Dach und mit Motorradlenker (quasi ein Roadster)
- dreir?driger Lastwagen mit Dach und richtigem Lenkrad

Das Ganze l?sst sich allerdings sehr schwer mit dem Photo festhalten, da man meist im Taxi sitzt und bis der Photo startklar is, is es scho wieder zu sp?t. Oder man hats doch mal geschafft, dann is des Bild garantiert unscharf oder man hat eines der 5 klimatisierten Taxis (in ner Millionenstadt) erwischt und das Fenster is zu. Immerhin ein paar halbwegs verwertbare konnte ich schie?en, als ich auf den neuen Reifen f?r den Testwagen gewartet hab.


real China

Audi Vertragswerkstatt


real China

Dieses Dreirad war wenigstens nicht ?berladen und hatte auch keine weiteren Mitfahrer


real China

Auf diesem Roller sind nur 3 Mitfahrer, der vierte hockt normalerweise im Zwischenraum vor Demjenigen der lenkt


real China

Auf anderen R?dern werden aber auch Klimaanlagen oder K?hlschr?nke transportiert

05:03:45 . 03.06.07 . micha . 430 Wörter . 1228 Ansichten . in China Hinterlasse einen Kommentar

20 G?nge Men? und trotzdem net satt

Nachdem ich wieder fit bin, gings letzten Freitag mit dem ICE-Fake in unter 2h nach Nanjing, was w?rtlich ?bersetzt s?dliche Hauptstadt hei?t. (Im Gegensatz zu Beijing = Peking n?rdliche Hauptstadt) Unser Youthhostel lag direkt an nem belebten Platz vor der Fu?g?ngerzone. Freitagabend sind wir (Svenja, Janine, Susanne, Daniel und ich) nach ner St?rkung in Nanjings Barstra?e gegangen und hatten trotz des sehr westlichen Einflusses nen netten Abend. Nachdem es Nachts nicht unter 25?C abk?hlt war es sehr angenehm drau?en zu sitzen. (An nen bayrischen Biergarten kams nat?rlich net ran :-))
Samstag haben wir das Areal der Purpurberge besucht und konnten in der riesigen Gr?nanlage das frische Gr?n, die gute Luft und die Ruhe genie?en. Von den unge?ffneten Minggr?bern selbst waren wir etwas entt?uscht, da es eigentlich au?er nem H?gel und paar alten Steinen wenig zu sehen gab. Das Sun Yatsen Mausoleum hat uns da schon mehr imponiert. Durch die erhabene Lage auf nem H?gel hatte man au?erdem nen recht guten Blick ?ber die gesamte Anlage. Zum Abendessen sind wir in ein Spezialit?tenrestaurant gegangen, bei dem es lauter Nanjingtypische Gerichte gab/geben sollte. Man konnte nur Men?sets bestellen, die aus etwa 20 Gerichten bestanden und man versicherte uns, dass es lauter kleine Portionen sind... und da haben se wortgehalten! Nach recht leckeren 20 Gerichten hatte ich immer noch Platz f?r Eis Nummer 5 und 6 an diesem Tag. Man muss allerdings auch dazusagen, dass es an diesem Tag zwar gut 34?C hatte, aber durch die hohe Luftfeuchtigkeit war es echt kaum zum aushalten. Den Abend lie?en wir dann auf der Dachterrasse unseres Hostels ausklingen, wo wir noch nen Bamberger Praktikanten kennengelernt hatten.
Sonntags haben wir erst den nahegelegenen Konfizustempel und die Pr?fkabinen der M?nche besichtigt. Allerdings stellte sich heraus, dass nichts davon orginal erhalten war und man schon fast den Eindruck kriegen konnte, es diene heute nur noch als Geldquelle. Dann gings zur ?ber 6km langen Yangzi-Br?cke die in den 60er Jahren erbaut wurde und heute schwer vom Verkehr geplagt wird. ?ber die vier Spuren qu?len sich unmengen von Autos und uralte Lastwagen, wodurch die Luft zum schneiden war. Unter der Fahrbahn verl?uft au?erdem noch die Haupteisenbahnstrecke nach Peking. Wir wussten vorher nicht, dass dort so hohes Verkehrsaufkommen herscht und hatten uns vom Taxi an den Anfang der Br?cke bringen lassen. Naja wir sind trotz wieder weit ?ber 30?C und ?belster Luft ?ber die Br?cke gelaufen und sind dann erst an der Westrampe mit dem Bus zur?ck Richtung Bahnhof gefahren. Der Blick auf den ?ber 2km breiten Fluss mit regen Schiffverkehr war es allerdings wert.
Sp?tnachmittags gings dann zur?ck nach Suzhou, da ich noch meine sieben Sachen f?r Xiangfan (Hubei) packen musste, weil am Mo bin ich direkt nach 3h Meeting zum Flughafen. Nun bin ich wieder in Zentralchina auf Roughroadtest und verifiziere die Bremsperformance eines Prototypen. Da ich noch bis So-Abend hier sein werde, gibts dann noch ein Update. (Ich hoff mal ich komm dazu...)


Purpurberge

Allee ges?umt von lauter Steinstatuen im Areal der Purpurberge


Purpurberge

Aufstieg zum Sun Yatsen Mausoleum


Purpurberge

Blick vom Sun Yatsen Mausoleum


Purpurberge


Purpurberge

Pagode mit ?ber 60m


Purpurberge

Chinesenhocke als Fake
Anmerkung: Wir haben nen Wettstreit den Landsleuten ihre Kernkompetenzen streitig zu machen. Dazu z?hlen hupen, dr?ngeln, schmatzen usw. und nat?rlich auch ihre beliebte Hocke zu faken. Die kommt immer zur Anwendung wenn man auf etwas wartet: auf den Bus, die ?ffnung des Meetingrooms oder dass der Mechaniker die Reifen montiert. Ich bin f?r so was zu ungelenk, aber anscheinend mit nem Sinologiestudium und nach nem Jahr dauerhaft in China geht des wie von alleine.


20 Gaenge

Die nette Beschallung hielt auch nur so lang wie jeder Einzelne der 20 G?nge


Hostel

Gegen den allgemeinen Trend hatte dieses Hostel ne Katze und keinen Hund


Hostel

Klare Ansagen zum versp?teten Auschecken


Tempel

Konfuziustempel


Tempel


Tempel

goldener Deckenteppich


Br?cke

Blick Richtung Westen entlang der Yangzi-Br?cke


Br?cke

reger Verkehr Richtung K?ste

15:44:55 . 31.05.07 . micha . 668 Wörter . 4003 Ansichten . in China Hinterlasse einen Kommentar

Die chinesische Seuche und chinesische Krankenh?user

In den letzten Wochen wurde ich zwar scho mal von ner Erk?ltung heimgesucht, aber am Mo hat mich die "Seuche" voll erwischt. Nachdem Fieber und ?belste Kopfschmerzen mit den chinesischen Grippemitteln nicht vorbeigingen, schafften mich Svenja und Thomas Di Nacht in die Notaufnahme des Krankenhauses. Dort sprach niemand wirklich Englisch und so war ich meinen zwei Dolmetschern sehr dankbar. Auch wenn es das westlichste Krankenhaus der Stadt war, waren die Gepflogenheiten sehr chinesisch... Kein Behandlungsraum hat T?ren und die neugierigen Angeh?rigen laufen rum und schauen, was die Anderen so haben. Auch wenn es mir zu diesem Zeitpunkt mit ?ber 40?C Fieber echt dreckig ging, hab ich die Entbindung und das Einkugeln des Armes aus den Nachbarzimmern noch mitbekommen. Nach Untersuchung und Blutbild stand fest, dass ich mir nen aggressiven Grippevirus eingefangen habe. Dann gabs 2h Infusion, um das Fieber zu senken und den Virus zu bek?mpfen. Weil in China sehr gern Infusionen verschrieben werden, wurde das nat?rlich auch platztechnisch optimiert... man sitzt also auf brettharten an die chinesische Anatomie angepassten St?hlen mit einigen anderen Chinesen in nem kleinen Raum, in dem es nach Erbrochenem und allen m?glichen Koperausscheidungen riecht. Kann ich Keinem empfehlen!
Da der Virus so schnell nicht vorbeiging, war ich noch mehrmals zur Infusion im Krankenhaus... aber durch die Zahlung einer Extrageb?hr bekam ich immerhin ein Bett auf der Kinderstation. Dort war es dann zwar ?hnlich laut (Zimmert?r = offen), aber ich konnte bei den nun auf ?ber 5h ausgedehnten Infusionen immerhin liegen (zwar mit angewinkelten Beinen, da Bett zu kurz). Fr morgen hatte ich endlich kein Fieber mehr und f?hlte mich auch nimmer so schwach, aber in allen Muskeln hatte ich Kr?mpfe, so dass ich weder sitzen, liegen oder stehen konnte. Unter ?blen Schmerzen gabs dann die n?chste 5-st?ndige Infusion, die aber auch net half. Der Arzt im Krankenhaus meinte dann, dass diese Schmerzen zum Virus geh?ren... Naja, nachdem mir des weder geholfen noch beruhigt hat, hab ich (und meine Kollegen) alle Hebel in Bewegung gesetzt. Nachdem kein Arzt ne wirkliche Ferndiagnose abgeben konnte und ich wenig Lust hatte nach Shanghai zu fahren, wurde mir ?ber ein paar Ecken ein f?higer Arzt aus Singapur empfohlen. Der hat dann nochmal mit nem neuen Blutbild die Diagnose gecheckt und war sogar in der Lage mir den Namen zu nennen. Bis zu 10 Tage Fieber und 8 Tage Kr?mpfe sind normal. Beruhigt und mit etwas schmerzlindernden Pr?paraten schickte er mich zur?ck ins Bett.
Heute (So) gehts mir schon einiges besser und die Schmerzen sind weitgehend ?berstanden. Bis ich wieder richtig fit bin dauerts sicher noch, aber die Seuche is klar auf dem R?ckzug!

10:07:39 . 20.05.07 . micha . 449 Wörter . 1235 Ansichten . in China Hinterlasse einen Kommentar

Wieder mal ein erlebnisreiches Wochenende

Letztes WoE war mal wieder Shanghai angesagt, da Thomas (Diplomand hier bei Bosch) seine Laura geheiratet hat. Deswegen gings scho Fr Abend mit dem Firmenshuttlebus nach Shanghai. Nach reichlich Pizzabuffet waren wir abends noch im tibetischen Theater, allerdings war nach dem tollen Erlebnis aus Chengdu die Entt?uschung gro?. Denn das einzige was hohes Niveau hatte, waren die Preise... Egal, danach wie in China ?blich noch Lammspie?e auf der Stra?e essen und genauso ?blich wenig schlafen.

Am n?chsten Morgen gings zu Standesamt und zwar alle gemeinsam in einer U-Bahn. Als G?ste waren nur einige Lehrerkollegen von Laura und Svenja, Janine und ich zur moralischen Unterst?tzung dabei. Wenn man dr?ber nachdenkt is es scho lustig, dass ein Deutscher und ne Amerikanerin in China heiraten m?ssen, weil es visumstechnisch innerhalb eines halben Jahres in keinem der Heimatl?nder klappen w?rde. Wenn se dann standesamtlich verheiratet sind, is dann die kirchliche Trauung im Juli mit der Sippschaft in den USA kein Thema mehr. Im Standesamt angekommen mussten alle loslachen, da der Flur rechts und links ne T?r hatte: rechts Eheschlie?ung und links Scheidung... Die richtige T?r genommen hie? es am Schalter warten und dann hoffen, dass die beglaubigten ?bersetzungen passen. Naja ne Kleonigkeit hat nicht gepasst: Thomas war laut Dokument ne Frau. Aber nachdem ja offensichtlich nicht so war, durften sie trotzdem heiraten und mussten lediglich das Dokument nachreichen. Am Ende der recht sp?rlichen Zeremonie wurden die roten Hochzeitsp?sse ?berreicht. Denn nur mit diesen d?rfen (jedenfalls offiziell) Mann und Frau in einem Hotelzimmer schlafen. Abschlie?end noch paar Fotos und das wars... aber die eigentliche Hochzeit findet ja im Juli eh in Alabama statt. Stilecht gings nachmittags gemeinsan zum Steakbuffet.

Svenja, Janine und ich haben uns am sp?ten Nachmittag recht erfolgreich ins Shoppingget?mmel gest?rzt. Ich hab mir auch beim Schneider nen Anzug anmessen lassen, wie sich am So jedoch herausstellte passte der noch nicht optimal. Mal schauen wie es nach dem Nachbessern ausschaut... Sa Abend haben wir uns mit Daniel getroffen, nem Wingler aus Erlangen der auch grad Praktikum in der Region macht. Zu seiner Chinaeinf?hrung waren wir HotPot (wie chinesisches Fondue) essen. Und nat?rlich vor dem Nachhauseweg: Lammspie?e

So gem?tlich ausschlafen und entgeistert feststellen, dass es in Shanghai auch blauen Himmel ohne Smog und daf?r mit Sonne geben kann. Deswegen g?nnten wir uns auf der Dachterasse des M-onthebund einen gediegenen Kaffee mit atemberaubenden Blick auf die Skyline von Pudong. Jetzt hatte ich endlich auch mal Gl?ck mit dem Wetter, denn normalerweise h?llen Smog, Wolken oder Regen die Skyline wenn ich dort war - und ich war schon zig mal am Bund!

Hier die Bilder des WoEes:


Hochzeit

Thomas und Laura im Standesamt


Hochzeit

... mit G?sten.


Pudong

Skyline von Pudong


Hochzeit

Der Bund von der Dachterasse aus.


Hochzeit

Der 421m hohe Jin Mao Tower wurde schon fast eingeholt. Letztes Jahr sah ich noch eine riesige leere Baugrube. Wahnsinn!

19:10:22 . 18.05.07 . micha . 466 Wörter . 1042 Ansichten . in China Hinterlasse einen Kommentar

Horse Trek in Sichuan ?ber die Maiferien

Nach mal wieder nur 3h Schlaf sind Svenja, Janine und ich am Mo fr?h mit dem Transrapid zum Flughafen gefahren, um von dort nach Chengdu zu fliegen. Dort komplettierten wir unsere Reisegruppe mit Svenjas tibetanischen Bruder Gongbu, Kristina und Astrid. Nach dem Einchecken und Mittagessen im Dragon Town zeigten mir die M?dels "ihre" Stadt, in der se alle noch gerne w?ren. Besuchten ihre alte WG, das Unterrichtszimmer der Hochschule Bremen und relaxten noch bei ner Massage. Abends waren wir mit Gongbu und einigen Freunden in nem nobelen Restaurant essen und lie?en den Tag in ner Stra?enbar in der historischen Stra?e unseres Hostels ausklingen. Am n?chsten Morgen gings dann wieder recht zeitig los, um nicht zu lange auf dem Weg in die Berge im Stau zu stehen. Meine Kollegen meinten, dass man wohl 12h f?r die gut 300km braucht? dank der engagierten und ortskundigen Fahrweise von Gongbu erreichten wir Sonpan nach 7,5h. Allerdings in ner Radarkontrolle bei der wir selbst bei der Geschwindigkeitsbeschr?nkung pro Achse noch zwei weitere Achsen ben?tigt h?tten, musste Gongbu dank seiner tibetischen Herkunft nur 20? Strafe zahlen, anstatt von 200 und einigen Punkten im chinesischen Flensburg. ?brigens werden die Punkte hier in China r?ckw?rts gez?hlt, d.h. am Anfang hat man viele Punkte und wenn man keine mehr hat is Laufen angesagt.

Am Mi morgen startete dann unser Horsetrek Richtung Munigou-Valley. Es is toll mal wieder frische Luft und die Ruhe (sogar ohne Autogehupe!) in den Bergen zu genie?en. Dass es solche Orte noch in China gibt, kann man sich hier an der Ostk?ste gar net vorstellen? Auf unserer dreit?gigen Tour konnten wir wundervolle Bergpanoramen genie?en und den Umgang mit einem PS ?ben. Im Gegensatz zu allen Prophezeihungen hatten wir keine Probleme mit den Pferden und auch der Muskelkater hielt sich in Grenzen. Unsere zwei Pferdef?hrer verw?hnten uns zwar mit einfachen aber leckerem Essen. Beispielsweise gabs jeden Morgen frisch gebackenes Brot und einmal sogar ein gegrilltes Lamm. Nachdem wir jede Nacht auf ?ber 3200m verbracht haben, wars im Zelt recht k?hl. In der zweiten Nacht hat es uns sogar eingeschneit und die Wasserflaschen waren am Morgen komplett durchgefrohren. Auch die Morgentoilette im eiskalten Bergbach war etwas gew?hnungsbed?rftig? denn so frisches (und nicht nach Chlor stinkendes) Wasser gibt?s hier in Suzhou net. Zur?ck in Sonpan haben wir uns noch mit Spezialit?ten wie Bonbons und Schinken aus Yakfleisch versorgt. Am Sa fr?h gings noch mit nem "Brotauto" (hoher schmaler Minibus) Richtung Eisberg. Allerdings hat die Zeit und unsere Ausr?stung es nicht zugelassen den 5600m hohen Berg zu bestiegen und deshalb genossen wir nur das Panorama und die Ruhe in dem v?llig unerschlossenen Tal.

Am Nachmittag gings dann zur?ck nach Chengdu und diesesmal Dank Polizeieskorte innerhalb von 4,5h. Die Eskorte hatte sich nach einem nicht ganz so legalen ?berholman?ver vor einer Ampel an einem Tunnel an unsere Fersen geheftet. Nach gesch?tzten 15km ist die Polizei dann an uns vorbeigezogen und anstatt uns anzuhalten haben sie ein noch h?heres Tempo angeschlagen und uns mit Polizeihorn freie Fahrt verschafft. Wir haben uns die ganze Zeit im Auto kaputt gelacht? keine Ahnung was da ging.

Zur?ck in Chengdu waren wir noch in ner historschen Stra?e und a?en (noch) die halbe Nacht Shao Kao (fritierte Spie?e). Am So gings dann ins tibetansche Tempelviertel und ins ebenfalls tibetische Teehaus. Abends waren wir im Tanggulafeng, einem tibetanischen Theater in dem gesungen und auch (typisch tibetanisch) viel getrunken wird. Dort wurden wir von Gesch?ftsf?hrer und Besitzer per Handschlag begr??t, nachdem die M?dels dort schon mal nen paar Gastauftritte hatten. Auch die Darsteller die nicht grad auf der B?hne zu tun hatten feierten bei uns am Tisch mit. Nachdem wir dann mit den meisten Darstellern noch bis 5 Uhr fr?h in ner Bar waren, blieb vom Mo nicht mehr viel ?brig. Waren noch an der Uni Jiao Zi essen und haben versucht in nem kleinen Photoladen unsere Photos auszutauschen. Nachdem sie es innerhalb von ner h es nicht geschafft haben ne DVD zu brennen, wurde das Ganze vertagt und sind dann etwas genervt Richtung Flughafen aufgebrochen. In Shanghai waren wir so sp?t dran, dass weder der Transrapid in die Stadt noch ein Zug nach Suzhou fuhren. Deswegen haben wir uns mit in ner schwarzen Limousine heimfahren lassen. Nachdem wir erst um 1 Uhr nachts bei uns ankamen, war es scho hart am n?chsten Morgen voll motiviert wieder zu arbeiten und kein herrliches Bergpanorama mehr zu genie?en.

Hier ein paar Bilder, allerdings kann kein Bild der Welt die Stimmung und auch die klaren Farben so gut festhalten:


Maiwoche

Innenhof unseres Hostels


Maiwoche


Maiwoche


Maiwoche


Maiwoche


Maiwoche


Maiwoche

Cowboys on Tour


Maiwoche

Ich fotografiere schneller als mein Schatten


Maiwoche

Morgentoilette


Maiwoche


Maiwoche


Maiwoche

Lecker Lamm...


Maiwoche


Maiwoche


Maiwoche


Maiwoche


Maiwoche


Maiwoche


Maiwoche

Unsere Polizeieskorte mit zwei Wagen. Danke Freund und Helfer.


Maiwoche

Tibetisches Theater


Transport in China

Noch was zum Thema Transport


Transport in China


Transport in China

18:04:41 . 09.05.07 . micha . 821 Wörter . 1071 Ansichten . in China Hinterlasse einen Kommentar

Xiangfan Nachtrag

Erstmal noch ein Xiangfan Nachtrag und dann wenn ich Zeit hab gibts die Bilder von unserer Reittour...

Die Woche hier in Xiangfan verging wie im Flug. Die Stadt selbst ist mit 6Mio Einwohnern gar net so klein, aber den Meisten v?llig unbekannt. Es ist krass wie viele solcher St?dte es in China gibt. Der Flughafen is kleiner als der in Hof, und es gehen auch nur 3 Flieger t?glich? Historisch gesehen hat die Stadt eine sehr wichtige Rolle in der Three-Kings-Dynastie gespielt und hat deswegen jede Menge historische Geb?ude und Stra?enz?ge. Allerdings hat mich ja Bosch net zum Sightseeing hergeschickt, sondern ich sollte mit meinem chinesischen Kollegen den Prototypen fit machen f?r die Abnahme durch den Kunden. Auf dem riesigen staatlichen Testgel?nde erhielt ich erst am Mo ne eineinhalbst?ndige Einweisung (auf chinesisch) und hielt dann den Testgel?ndef?hrerschein in H?nden. Nachdem wir haupts?chlich die Performance auf schlechten Stra?en testen sollten, sind wir auf den ?belsten Pisten und Wegen mit unsrer Karre rumgeheizt. Auf solchen Wegen w?rde kein normaler Mensch fahren, aber hier is es ne Standardprozedur? Bilder kann ich leider net davon ins Netz stellen, da ich sonst etwas Stress bekommen w?rde. Am Sa hatten wir dann endlich die begeehrte Unterschrift und die Software geht nun mit dieser Konfiguration in Serie.
Unter der Woche waren wir Abends immer mit Einheimischen lecker Essen und ich muss schon sagen, f?r ne Woche is es auch super keinerlei westliche Sachen zu sehen oder zu essen. Auf Dauer w?r des aber glaub ich nix f?r mich, da die Stra?enz?ge aufgrund der Armut sehr heruntergekommen sind. Am WoE genossen wir noch den freien Nachmittag mit etwas Sightseeing und unternahmen auch am So noch nen Ausflug in die gr?nen Berge.
Noch zwei kleine Prei?beispiele: Taxigrundgeb?hr inkl. 3km 25Cent, 90min Massage durch einen echten Blinden 1,80?


Xiangfan

Der Airport der Metropole


Xiangfan

Ne Runde Karten spielen


Xiangfan

Die Altstadt


Xiangfan

Eines der Stadttore


Xiangfan

Blick von der Stadtmauer


Xiangfan

Blick von der Stadtmauer


Xiangfan

Park etwas au?erhalb von Xiangfan


Xiangfan

Die Universit?t mitten in den Bergen (etwa 1h von der Stadt weg)


Xiangfan

Pagode auf nem nahegelegenen Berg

17:36:03 . 08.05.07 . micha . 365 Wörter . 1069 Ansichten . in China Hinterlasse einen Kommentar

Scho wieder 2 Wochen rum... und lessons learned!

Wei? scho wieder gar net wo die Zeit hin is...

Das letzte Wochenede sollte ein realtiv ruhiges werden. Fr Abend nur weng shoppen und weggehen und Sa sch?n ausschlafen. Am Nachmittag waren wir reiten, weil ich f?r die Maiwoche trainieren muss. Denn die erste Woche is hier in ganz China frei und alle 1,3 Milliarden Chinesen sind kreuz quer durchs Land unterwegs. Und diesem Chaos wollen wir nat?rlich beiwohnen und reisen in der Berge von Sichuan und starten dort mit Pferden in Richtung tibetanisches Gebiet. Die Kontrolle von einem PS macht mir allerdings mehr zu schaffen, als die paar mehr in nem chinesischen Prototypen. Inzwischen hab ich ne ganze Stunde Erfahrung in der Bedienung mongolischer Pferde und damit bin ich sehr zuversichtlich.
Sonntags bin ich mit Steffen und Sarah nach Shanghai gefahren, um uns den A1-GrandPrix auf der Formel 1-Strecke anzuschauen. Im KFC in Shanghai wurde allerdings Janine die zu uns gesto?en war die Handtasche geklaut, wodurch ich den Tag anstatt auf der Rennstrecke auf der Polizei und auf chinesischen Banken verbracht habe. Lustigerweise dauert es 2 Minuten, um alle Deutschen Karten zu sperren und in ?ber 3h Diskussion war es nicht m?glich in der Hauptzentrale der Shanghaier Bank die Karte zu sperren. Die Putzfrau gab Janine auf chinesisch den Tipp in ne kleine Filiale zu fahren und es dort zu versuchen... und siehe da innerhalb von 3 Min war auch das geschafft (und man f?hrt nur 20 Min mit dem Taxi hin). Als Abschluss des (gemischten) Wochenendes gabs dann leckeres westliches Essen im Paulaner Biergarten zu F??en der Skyline direkt am Fluss... Sehr zu empfehlen!

Dieses WoE waren wir Fr-Abend beim Italiener Pizza essen und anschlie?end im Harrys. Sa Vormittag nochmal reiten und dann im Fake ICE nach Shanghai. Dieser Fake is echt toll. Man sitzt in Flugzeugsitzen und is binnen 37 Minuten in Shanhai... des schaffen die meisten Shanghaier nicht in die Innenstadt. Abends waren wir mit zwei "h?heren Angestellten" von Dell im Big Bamboo und haben sehr lange gekickert. Nach 3h riss uns der Wecker aus dem Schlaf und es ging auf zur Shanghai Auto Show. Nachdem Fachbesuchertag war und es laut Anfrage bei der Messe keine Karten mehr gab, haben wir uns auf der Stra?e welche besorgt. Allerdings stellte sich nach fast einer Stunde anstehen am Eingang heraus, dass wir drei hochwertige F?lschungen gekauft haben, denen der RFID-Chip fehlte. Naja, nach 5Min rumdiskutieren und weiteren 10? Eintritt durften wir dann wenigstens direkt rein, ohne dass wir uns wieder hinten h?tten anstellen m?ssen oder gar wieder heimzugehen. Bilder siehe unten. Audi, BMW und Mercedes waren die einzigen drei Firmen die ihre Autos nicht mit irgenwelchen M?dels versch?nert haben und des auch net mussten.
Am sp?ten Nachmittag bin ich dann zum Flughafen aufgebrochen um nach Xiangfan, im Nordwesten der Hubei Provinz zu fliegen. Ich bin nun hier am "Nabel der Welt" auf Roughroadtest und validiere die Bremsperformance meines chinesischen Prototypen auf echt ?blen Stra?en (Wegen). Werd jetzt noch bis Sonntag Abend hier sein (falls die Kiste noch so lang mitmacht) und werd dann zur?ck nach Shanghai fliegen. Von dort aus gehts dann direkt weiter nach Chengdu um von dort aus in die Maiferien zu starten. Wenn ich es schaff, gibts vorher noch ein Update mit vielen Bildern von der Teststrecke und hoffentlich nicht wieder so vielen lessons learned...


Osterbraten

Nachtrag: Bilder vom Osterbraten, der nat?rlich im Wok zubereitet wurde


Training

fesches Reiteroutfit


Autoshow

Erstmal etwas warten am Fachbesuchertag... und diese vielen siebenj?hrigen Fachbesucher!


Autoshow

Die ?hnlichkeit zum Mercedes CLK ist kaum zu erkennen


Autoshow

In the Army now!


Autoshow

Weltpremiere des Audi Cross Coupe


Autoshow

Ohne Kommentar


Autoshow

Madzda kann auch h?bsch


Autoshow

Der Leichenwagen 2012...


Autoshow

Premiere BMW Concept CS


Autoshow

Der Felalli Stand


Autoshow

Franken is ?berall!

17:01:47 . 23.04.07 . micha . 624 Wörter . 1007 Ansichten . in China Hinterlasse einen Kommentar

Out of order...

Nachdem wir endlich wieder Internet in der Wohnung haben gibts auch ein Update... Problem war, dass wir nicht mehr genug Guthaben auf unserem Festnetzanschluss hatten uns so gesperrt wurden. Nachdem man aber nur zu Zeiten in denen wir arbeiten an der Bank das Guthaben aufladen kann, hat des halt gedauert . Am Sonntag Mittag kame dann 2 China Telecom Techniker, die dann den Router neu eingestellt haben, weil auch alle Passw?rter resettet wurden. Naja jetzt gehts ja wieder.

23 bis 25: Shoppingwochenende in Shanghai
Fr Abend waren wir im Volar und kamen uns wegen des Ambientes etwas deplaziert vor. Als Kontranst zu diesem Nobelclub sind wir dann Mitten in der Nacht noch in ein heruntergekommenes Viertel Essen gegangen. Sa war dann shoppen angesagt: 3 ma?geschneiderte Hemden + 1 Designerjeans + 1 Paar Schuhe f?r weniger als 50?. Abends gings in den JZ Club. Bei coolem Jazz sa?en wir bis Nachts um 3 in kurzen ?rmeln auf der Dachterasse. Dann haben wir bei Metim noch nen D?ner eingeschoben und nachdem er aus Augsburg kommt, ging die Unterhaltung ?ber China noch bis halb 6 morgens. Sonntags gabs Wei?wurstfr?hst?ck und dann gings zum Brillenmarkt. Hab aber auf Anhieb kein sch?nes Modell gefunden, wodurch ich wohl da nochmal hin muss.

6 bis 8.: Venedig und Suzhous ber?hmtester Garten
Fr Abebd waren wir wieder mal Shoppen und anschlie?end in ner ausl?nderverseuchten Bar. Sa sind Janine und ich nach Tongli gefahren, da Svenja ihren Dad besucht hat. Tongli is das Venedig Suzhous mit zahlreichen Kan?len und netten Parks. Abends testeten wir ne andere net so tolle Ausl?nderbar. So kam Svenjas Dad zu Besuch und sind dann gemeinsam in den ber?hmtesten Park von Suzhou gegangen. Danach bin ich zum Fris?r w?hrend die anderen Grillsachen eingekauft haben. War mal wieder lecker...

Sooo, au?er dieser kurzen Zusammenfassung gibts wenig Neues. Bin nachdem Flo zur?ck nach Deutschland is ins gro?e WG-Zimmer gezogen, das sogar ein eigenes gro?es Bad hat. Sonst kochen wir jetzt ?fter daheim mit der WG ?ber uns. Zu Ostern gabs Schweinebraten mit Kl?sen und Blaukraut... alles im Wok zubereitet. Wenn wir essen gehen, dann meist ins Studentenviertel und haben dann 10 Lammspie?e, nen chinesischen D?ner und ein chinesisches Schnitzel am Spie? f?r insgesamt weniger als 2 Euro.


Kartenspieler in Alt Shanghai

Kartenspieler in Alt Shanghai


WWF

Wei?wurstfr?hst?ck im 19. Stock bei Shanghaier Smog


Youth Hostel

Youth Hostel in Hangzhou


Hangzhou

Hangzhou


Hangzhou

Hangzhou


Hangzhou

Hangzhouer Spezialit?t: "Beggars Chicken" Nat?rlich orginal in der Plastikt?te gegaart


Hangzhou

Garten in Hangzhou


Tongli

Tongli


Tongli

Tongli


Tongli

Tongli


Tongli

Tongli

17:43:23 . 10.04.07 . micha . 418 Wörter . 1086 Ansichten . in China Hinterlasse einen Kommentar

Kein Yellow Mountain... aber trotzdem ein tolles WoE

Urspr?nglich wollten wir neuen Boschpraktikanten an diesem WoE mit dem Bus zum Yellow Mountain fahren, am Sa hochsteigen und am So-Morgen den Sonnenaufgang ?ber den Wolken genie?en. Allerdings hat der Held der f?rs Buchen des Hotels zust?ndig war sich erst drei Tage vorher drum gek?mmert, und da war nat?rlich f?r 16 Leute oben nix mehr zu kriegen.
Ziemlich entt?uscht haben wir dann uns nach ner Alternativplanung umschauen m?ssen. Da die Flugtickets in die St?dte in die wir wollten so kurz vor Abflug zu teuer waren, entschieden wir uns in die nahegelegene Stadt Wuxi zu fahren. Als ich meine chinesische Kollegin die neben mir sitzt nach Ausflugszielen in ihrer Heimatstadt gefragt hab is sie total aufgebl?ht. Im Handumdrehen hatte sie so viele Sehensw?rdigkeiten in chinesischen Schriftzeichen in meine Karte eingetragen, so dass wir locker ne Woche dort verbringen m?ssten. Nachdem aber unser Sonnenschein (Flo) diesen Sa heimgeflogen is, haben wirs am Fr in Harrys noch mal richtig krachen lassen. Zum Abschied gabs auch ein tolles Schlagzeugsolo von Flo mit der philippinischen Band. Nach wenig Schlaf sind wir (Svenja, Susanne, Natalie und ich) dann mit dem Zug nach Wuxi aufgebrochen... Janine war noch net so fit. Dort angekommen boten sich schon zahlreiche Fahrer an, die uns zum gr??ten Buddha der Welt fahren wollten. Allerdings wenn man so wie ich mit nem Dolmetscherstab unterwegs ist, f?hrt man nat?rlich (wie wohl noch kein lǎo w?i) mit dem ?ffentlichen Bus. Die Fahrt war wieder jeden der 40 Cent wert und ne absolut tolle Erfahrung. Es ging wieder richtig ins l?ndliche Gebiet mit lauter total freundlichen Leuten. Sie boten uns beispielsweise ihre Reiss?cke an, damit w?hrend der einst?ndigen Fahrt nicht stehen m?ssen. Der Bus is dort einfach noch das Haupttransportmittel: sogar eine kopierte Boschkreiss?ge wurde einfach mitgenommen. Einer der Chinesen wird wohl auch von diesem Tag noch sein ganzes Leben tr?umen: Zwei Blondinen haben ihn geholfen seine drei Reiss?cke und ne Tasche aus dem Bus zu tragen... Auch lustig war, dass unser Busfahrer kurz mal seine Linienstrecke verlassen hat, um nachzutanken... In Deutschland auch undenkbar.
Passend zur Gl?ckszahl 88 sind wir mit der Buslinie 88 zum 88m hohen Buddha gefahren und haben noch 88 RMB (fast 9?) Eintritt gezahlt. Diese imposante Statue mit dem sehr gepflegten Park war es aber auch wert. Bei tollem Wetter haben wir uns dann dort so viel Zeit gelassen, dass wir f?r keine anderen Sehensw?rdigkeiten in Wuxi mehr Zeit hatten... ich hoff mal meine Kollegin nimmts mir net ?bel. Achja kurz erw?hnt sollte nat?rlich auch noch werden, dass wir wie immer so knapp am Bahnhof ankamen, dass wir wieder zum Zug rennen mussten und ihn auch grad noch gekriegt haben.
Im Kontrast zum Nachmittagsprogramm, g?nnten wir uns Abends eine Pekingente in nem Luxushotel, dem Suzhou Renaissance Hotel. Mein australischer Arbeitskollege gab mir den Tipp, dass man dort f?r (westliche Verh?ltnisse) g?nstig und sehr exquisit speisen kann. So edel und vor allem auch lecker hab ich wohl noch nie in meinem Leben gegessen und wenn man bedenkt, dass wir zu viert ne Pekingente hatten und au?erdem noch 7 andere Spezialit?ten, wie Shrimps und Sweet&Sour Pork und dann f?rs Essen pro Person 8? bezahlt haben kann man nicht meckern. Anschlie?end sind wir dann in ne typisch chinesische Disco aufgebrochen, wo wieder keinerlei Ausl?nder waren. Der Taxifahrer, der uns vom Renaissance Hotel dorthin fahren sollte, konnte kaum glauben, dass wir nach dem Nobelschuppen an so nen Ort wollten. Als Musik lief die ganze Zeit chinesischer Techno, der ?berreste von westlichen Liedern aus den 90ern nicht ganz verleugnen konnte. Obwohl man sich wie in einer Dauerklingeltonwerbung f?hlte hatten wir trotzdem viel Spa?, vor allem weil man ja den Chinesen beim abzappeln zuschauen konnte.
Heute hatten wir wieder ein sehr ausgedehntes westliches Fr?hst?ck, wo wir im Vergleich zu letzter Woche die Auswahl noch um neuseel?ndischen K?se und (im Wok zubereitete) Fr?hst?ckseier erweitert haben. Nachmittags waren wir hier in Suzhou noch im Canglang Garten (nat?rlich Weltkulturerbe) und genossen dort die Ruhe und Ambiente. Nachdem es aus irgenwelchen Gr?nden dort schwierig war ein Taxi aufzutreiben, haben wir auch diesesmal wieder rennenderweise Susanne und Janine zum Zug gebracht. Danach war ich noch in der Stadt auf der Suche nach Anzugsschuhen, allerdings wegen der Gr??e wieder erfolglos... Deswegen werd ich n?chstes WoE mal wieder ein Shoppingwochenende in Shanghai einlegen.


Busfahrt

Fahrt im ?ffentlichen Bus

Busfahrt

Tranport in China: gut gesichert und unter Ber?cksichtigung der Zuladung

Busfahrt

Boxenstop unseres Linienbusses

Nachspeise

Nach dem traditionellen Essen gabs noch ne handgeschnitzte Annanas zum Nachtisch frisch vom Markt

Buddha

Der gr??te Buddha der Welt

Buddha

Geburtszeremonie des Babybuddhas

Buddha

Gruppenfoto

Buddha

Das Zeichen auf dem Oberk?rper ist das Sonnenzeichen, und hat mit dem Hakenkreuz nichts zu tun!

Buddha

Ein sehr gl?ubiger Buddhist und ein lǎo w?i

Buddha

Einige der hundert Gebetsm?hlen

Renaissance Hotel

Pekingente

15:16:22 . 18.03.07 . micha . 830 Wörter . 1454 Ansichten . in China Hinterlasse einen Kommentar

Ein chinesisches Wochenende

Wie bereits am Fr angek?ndigt begannen wir (d.h. Svenja, Janine und ich) das WoE in Harry's Bar bei toller Livemusik und guten Cocktails. Nach der recht kurzen Nacht sind wir dann zum Xi Shan aufgebrochen. Um den Adventurecharakter zu erh?hen wollten wir mit dem ?ffentlichen Bus dorthin fahren, was sich aufgrund der Umbauarbeiten am Busbahnhof als nicht ganz einfach entpuppte. Die Linie mit der wir fahren wollten existierte nat?rlich nicht mehr und erst nach ner h umherirren und nachfragen bekamen wir (also die M?dels) heraus welchen Bus wir nehmen m?ssen. Als wir in den Bus einstiegen, waren wir nat?rlich die Attraktion und alle sprachen von den zwei Ausl?ndern. Als sie dann auf chinesisch von Janine korrigiert wurden, dass wir sogar zu dritt seien waren sie nat?rlich platt. Nach der zweist?ndigen Fahrt ?ber teils Schotterpisten in dem total ?berf?llten Bus kamen wir am Xi Shan an. Direkt am Berg gestaltete sich das Umfeld schon wieder etwas touristischer und sie wollten auch gleich nen v?llig ?berh?hten Eintritt abkassieren. Da wir aber (aufgrund der langen Anreise) nicht mehr allzuviel Zeit hatten (wir wollten mit der F?hre noch auf die andere Halbinsel), beschlossen wir uns lieber mal in dem Fischerdorf umzusehen. In diesem sehr urspr?nglichen Dorf gabs angenehmerweise keinerlei Spuren von westlichen Einfluss und wurden deshalb als wir durch die Stra?en liefen, fast wie Au?erirdische angeschaut. Bei nem kleinen B?cker haben wir uns dann gest?rkt und machten uns auf die Suche nach der F?hre. Aber wie konnte es anders sein: die F?hre gabs nat?rlich nimmer... Deswegen mieteten wir uns ein Speedboat und kamen so auch zur anderen Insel. Weil sich aber da gerade das Wetter von 20?C und Sonne auf saukalt und windig ?nderte hatten wir eine sehr unruhige Fahrt. In der Nu?schale hatten wir etwa das Fahrerlebnis, wie wenn man nen flachen Stein ?bers Wasser h?pfen l?sst. Von der Anlegestelle zum Hauptdorf sind wir dann mit dem schicken dreir?drigen Moped kutschiert worden, wobei wir an jedem Berg Angst hatten, dass wir anschieben m?ssen. Is halt net f?r drei schwere Langnasen ausgelegt... Dort angekommen besuchten wir nen Park und liefen entlang der Kan?le durchs Dorf. Noch stark beeindruckt von dem urspr?nglichen China sind wir dann gegen 7 wieder f?r etwa 40 Cent mit dem Bus nach Suzhou gefahren. Da wir inzwischen ordentlich Hunger hatten besuchten wir mal wieder unser muslimisches Restaurant. Mit einigen anderen Praktikanten sind wir dann wieder in Harry's gegangen, wo uns die Band dann schon pers?nlich verabschiedet hat. Am So schlief ich erstmal aus und war danach kurz Laufen. Mit der ganzen WG fr?hst?ckten wir dann auf unserem Balkon mit Schwarzbrot und Nutella (aus Deutschland). Am restlichen Tag ging dann nimmer allzuviel, waren beim Thail?nder und abends brachten wir Janine dann noch zum Zug nach Shanghai. In China ist es ja so, dass man ohne Ticket nicht mit in die Wartehalle des Bahnhofes darf und das Ticket bis zum Zug noch dreimal kontrolliert wird. Da wir aber immer auf Englisch das diskutieren angefangen haben, sind wir ohne ein Ticket bis in den Zug gekommen. Und zwar noch zu nem anderen, als Janine gebucht hatte... weil ihrer total versp?tet war.


Xi Shan

Xi Shan


Xi Shan

leckere Albinofische aus dem Tai Lake


Mopedtaxi

Traumwagen #1


Geely

Traumwagen #2


Dong Shan

Park in Dong Shan


Dong Shan

Park in Dong Shan


Dong Shan

Park in Dong Shan


TuckTuck

Traumwagen #3


Harrys Bar

Harrys Bar in Suzhou


Auchan

Nachtrag zum Auchan Einkauf vor Neujahr... Wir standen an Kasse 96.

13:06:36 . 12.03.07 . micha . 589 Wörter . 1090 Ansichten . in China Hinterlasse einen Kommentar

Endlich quietschen

Nachdem wir die letzten Tage verzweifelt versucht haben die Elektronik in zwei chinesischen Pickups zum Laufen zu kriegen, haben wirs am Di endlich geschafft. Als wir dann die Messwerte der Bremsungen betrachteten, mussten wir allerdings feststellen, dass der Druck im Masterzylinder viel zu niedrig war (liegt haupts?chlich an den tollen chinesischen Teilen). Darauf ist ein Wettstreit in der Werkstatt ausgebrochen, wer den h?chsten Bremsdruck schafft. Da hab ich unsere Werkstattcrew mit 185 Bar zu 130 Bar deklassiert. Danach hab ich die Bremsen eingebremst und fast hundert Bremsman?ver mit mittlerer Verz?gerung durchgef?hrt. Da gabs Abends sogar etwas Muskelkater... Seit Mi hab ich auch ein eigenes konkretes Projekt, f?r das ich verantwortlich bin. Das Fahrzeug soll mit Messequipment ausger?stet werden und dann soll ne Verifikation der Eigenschaften durchgef?hrt werden. Sprich ich muss viele (f?r das System) kritische Fahrman?ver fahren und schauen, ob die Fahrdynamik richtig beeinflusst wird. Daf?r soll ich nach momentanen Stand auch ne Woche nach Zentralchina fliegen und dort die Eigenschaften auf Schotter und Gel?nde testen. Aber da wart ich mal ab, ob se mich des wirklich machen lassen.
Die Freiziet hier in der Praktikantengemeinde hat nen gewissen Urlaubscharakter, den wir uns auf jeden Fall erhalten wollen. So ziemlich jeden Abend geht was zamm. Z.B. Di waren wir bei uns in der WG, am Mi waren wir mit einigen chinesischen Arbeitskollegen im Suzhouer Studentenviertel und haben bei den Stra?enh?ndlern verschiedenstes Essen aus dem mobilen Wok oder Grill probiert. Wir haben uns nicht den Magen verdorben, obwohl die auf den Fahrr?dern montierten "K?chen" sehr abenteuerlich aussahen. Gestern war Praktikantenstammtisch in ner westlichen Bar, die genauso gut in England h?tte sein k?nnen. Jetzt laufen grad noch die letzten Vorbereitungen f?r die Wanderung morgen und wenn Svenjas Freundin aus Shanghai am Bahnhof ankommt, werden wir auch gleich mit ihr in Harrys Bar gehen. Ach ja, seit ein paar Tagen gehen wir jeden morgen vor der Arbeit in unserem Fitnesstudio ne halbe Stunde laufen. Es is erschreckend wie wach man zur Arbeit erscheint...

14:06:45 . 09.03.07 . micha . 347 Wörter . 991 Ansichten . in China Hinterlasse einen Kommentar

Windows kann auch richtig Spa? machen...

Jetzt gibts endlich mal weider ein Update... aber ich komm zu nix.

In der Arbeit gehts inzwischen in geregelten Bahnen, d.h. ich hab endlich ein eigenes Laptop, Telefon und nen Schreibtisch. Neben dem Einlesen in die Thematik bin ich st?ndig in der Werkstatt und helf die Fahrzeuge mit Messequipment auzur?sten. Auch bei den Fahrman?vern auf der Teststrecke hab ich inzwischen einige Mitfahrten hinter mir und auch schon unz?hlige Piruetten gedreht. Mit selber Fahren dauerts noch, da es rechtliche Probleme gibt, weil ich mit meinem Visum keinen chinesischen F?hrerschein bekommen kann. Auf den boscheigenen Strecke macht dies nichts, aber bei VW in Shanghai k?nnts Probleme geben. Hab deswegen schon Vormitage lang mit Agenturen und Personalern telefoniert... Mal schauen.

Au?er Arbeit war auch einiges los, wodurch ich ja auch nicht zum Blog schreiben komm. Abends waren wir(d.h. ne Gruppe Praktikanten) immer lecker essen. Mal typisch chinesisch in "so nem Loch in der Wand" (Mini-Stra?enlokal in ner versifften Garage) oder wie am Do am Praktikantenstammtisch HotPot. Des is quasi chinesisches Fondue, wobei der Topf zweigeteilt is in scharf und sehr scharf. An Zutaten gabs ne Menge verschiedenes Fleich und Gr?nzeug, was dann sehr gegen meine Erk?ltung geholfen hat. Am Fr Abend bin ich dann direkt aus der Arbeit mit dem Shuttlebus nach Shanghai gefahren, um mich mit dem Alex zu treffen. Nachdem wir unsere Sachen im Hotel abgeladen hatten, sind wir ins City Dinner Abendessen. Anschlie?end gings ins Windows Scoreboard, wo wir uns mit nem d?nischen und nem tschechischen Mitstudenten vom Alex getroffen haben. Bei guter Musik, leckerem Bier und viel zu vielen fetten Engl?ndern haben wir dann gekickert und Dart gespielt. Als Morten gemerkt hat, dass in dem Lokal keine d?nische Flagge h?ngt, obwohl sogar die schwedische aufgeh?ngt is, hat er sich bei der Gesch?ftsf?hrung beschwert. Bei dieser nicht ganz erstgemeinten Diskussion teilte der Gesch?ftsf?hrer unsere Meinung, dass D?nemark zu klein sei, aber wenn er eine Flagge herbringt, wird sie nat?rlich aufgeh?ngt. Mortem l?sst sich jetzt eine Flagge ma?schneidern, da es hier in Shanghai schwierig is eine aufzutreiben... Anschlie?end sind wir dann ins Zapatas, ne mexikanische Bar weitergezogen. Es hat zwar leicht zu Regnen begonnen, aber im Innenhof standen immer noch Leute in kurzen T-Shirts herum. Als wir dann nach der kurzen Nacht zum Sightseeing aufgebrochen sind, war das Wetter ziemlich bescheiden und alle h?heren H?user standen in den Wolken. Somit haben wir den Bund schnell abgehakt und sind in die Altstadt gegangen. Dort herrschte ein Menschenauflauf, der seines gleichen sucht. Lag wohl daran, dass Sa eine schlechte Zeit ist... Wir sind dann mal in die nicht so touristischen Bereiche vorgedrungen und konnten auch Orte finden, die nicht so zu diesem Wolkenkratzerimage passen (s.u.). Dann gings ins Science and Technology Museum, was in etwa mit dem Deutschen Museum in M?nschen vergleichbar ist. Nach diesem empfehlenswerten Museum haben wir uns in den Fake Market gest?rzt. Alex brauchte einen Koffer und ich nen Rucksack und paar T-Shirts. Nach dem ?blichen langwierigen Verhandlungskampf hab ich dann nen Top-Wanderrucksack f?r etwa 10? und die Shirts f?r etwa 3? bekommen. Nachdem wir die ganzen Eink?ufe im Hotel abgeliefert hatten, gingen wir zum Brasilianer und genossen die Tonnen an Fleisch im allucaneat. Sonntags war das Wetter dann noch bescheidener und es sh?ttete ohne Ende. Als wir endlich ein Taxi hatten, sind wir in den Carrefour gefahren, da ich meine Schokoladenreserven auff?llen musste. Mit nem halben Kilo Schokolade und ner Menge an Western Food gings mit der U-Bahn zum Ikea, um uns dort mit Svenja und ihrer Freundin zu treffen. Auf der Suche nach Lampen f?r unsere WG haben wir (dank der M?dels) nat?rlich mehr Zeit in der Dekoabteilung verbracht als irgendwo anders. Um den Ikea-Besuch gar perfekt zu machen, waren wir noch lecker Essen und haben danach versucht das ganze Zeug zu verstauen. Viel zu sp?t sind wir deswegen zum Bahnhof aufgebrochen und mussten trotz unseres Gep?cks von der U-Bahn zum Bahnhof rennen. Am Sicherheitscheck (wie bei uns im Flughafen) sind wir einfach durchgerannt und die Wachleute hielten uns nicht zur?ck, weil Svenja ihnen zurief, dass wir f?r so was jetzt keine Zeit haben. In Deutschland geht so was wohl nicht... Mit der (unger?ngten) blauen Ikeatasche haben wir uns dann den Weg durch die Menge gebahnt und haben tats?chlich noch unseren Zug erreicht. V?llig fertig nutzten wir die Zugfahrt nach Suzhou, um uns von dem Stress zu erholen. Als wir daheim waren, sind wir dann (bei Feuerwerk - is immer noch nicht vorbei) mit Thomas' zwei neuen Mitbewohnern Essen gewesen. Dann hatte ich die glorreiche Aufgabe, in unserem fast 4m hohen Wohnzimmer auf einer klapprigen chinesischen Stehleiter einen Lapenschirm aus Ikeagardinen anzubringen. Ohne Verletzungen herrscht nun in dem Wohnzimmer keine Krankenhausatmosph?re mehr und kann nach Svenjas Dekoaktion auch als wohnlich bezeichnet werden. Das war das WoE...


City Dinner

City Dinner

Sylvester vorm Zapatas

Sylvester Fake aus Italien, den man in Toronto besuchen kann.

Alt Shanghai

Alt Shanghai

Alt Shanghai

Alt Shanghai

Ikea

Ikea

Ikea

leichtes Marschgep?ck

Feuerwerk

Standardtischfeuerwerk

15:59:02 . 05.03.07 . micha . 856 Wörter . 1787 Ansichten . in China Hinterlasse einen Kommentar

Kein Dauerfeuerwerk mehr... und trotzdem nix mit ausschlafen

Nachdem China jetzt so langsam aus dem Neujahrsfest erwacht, gibts jetzt kein andauerndes Feuerwerk mehr und die Gesch?fte haben auch wieder alle ge?ffnet. In der Arbeit ist wieder was los und somit hab ich jetzt endlich meine Chefs kennengelernt. Sind sehr locker drauf und welches Projekt ich genau bekommen werd, entscheidet sich dann in den n?chsten Tagen. So wie es momentan ausschaut soll ich die eingestellten ABS-Parameter von Fahrzeugen ?berpr?fen und zwar im Fahrversuch. Es wird grad die rechtliche Situation gepr?ft, aber es kann sein, dass ich f?r die Teststrecke sogar einen chinesischen F?hrerschein machen muss... Der Erwerb davon wird sicher sehr lustig, da die fahrweise hier f?r Europ?er nur als total chaotisch und krank bezeichtet werden kann. Bis das gekl?rt is, kann ich mich in die Materie einlesen, da an der Universit?t das Ganze von einer etwas theoretischeren Seite betrachtet wurde. Die Personalabteilung hat mir schon ein chinesisches Konto eingerichtet und mir heute die dazugeh?rige Karte gegeben. Angeblich spricht der Bankautomat dann englisch mit mir, aber des will ich sehen.
Sonst hab ich in den letzten Tagen wenig gemacht, da wir ja das vorgeholte WoE reinarbeiten mussten. Abends waren wir, d.h. ne Gruppe von Praktikanten und Diplomanden, meist lecker essen. Gestern tafelten wir beispielsweise in nem muslimischen Spezialit?tenrestaurant und haben dort u.a. Kamel, fritierte Lotuswurzeln und lokale Spezialit?ten gegessen. Wie z.B. einen s??-scharfen Fisch , der sehr kunstvoll filetiert war, wodurch sogar ich ihn mit St?bchen essen konnte. N?chstes WoE werd ich den Alex in Shanghai besuchen und dann gibts auch wieder ein Update.

11:50:02 . 26.02.07 . micha . 274 Wörter . 986 Ansichten . in China Hinterlasse einen Kommentar

Nicht viel Neues...

Die lezten zwei Tage hab ich wenig Spektakul?res unternommen. Ich hab nur die Sonne genossen und mich in den Park am Lake gehockt und etwas gelesen. Heute war ich mal wieder in der Stadt und hab mir Sportsachen gekauft, da die nimmer in den Koffer gepasst haben. Hier im Compound gibts sogar ein kostenloses Fitnesstudio und nachdem ich auf jeden Fall dieses Jahr wieder nen heiligen Berg besteigen will, muss ich vorher noch etwas fitter werden. Nach einer handvoll Gesch?fte hab ich dann sogar passende Laufschuhe in Gr??e 45 bekommen und f?r 15? wars auch preislich ok. Unten gibts noch paar Bilder aus unserem Viertel bei Nacht (sind auf dem Weg zum Essen entstanden) und noch zwei interessante Gesch?fte...


SIP at night

Der Suzhou Industrial Park bei Nacht.

SIP at night


Shop #1

Einfach Frau mit Kreditkarte abgeben...

Shop #2

oder schnell paar Arbeitskr?fte "organisieren".

13:17:20 . 23.02.07 . micha . 139 Wörter . 998 Ansichten . in China Hinterlasse einen Kommentar

Der schiefe Turm von Suzhou...

Gestern fr?h hab ich mich aufgemacht und bin zum schiefen Turm von Suzhou (Tiger Hill Pagode) ans andere Ende der Stadt gefahren. Das Taxi war ein Passat, der schon ?ber ne halbe Million Kilometer runter hatte, wobei der Fahrer ziemlich krass drauf war: lauter chinesischer Heavy Metal zu dem er voll abging und gfahren is er auch noch wie Sau. Dort gings dann entsprechend laut weiter, da der Weg zum Tiger Hill ges?umt war von Trommeln, auf denen s?mtliche Geburtsjahre standen. Die vielen chinesischen Kids nutzten sie nat?rlich um sch?n krach zu machen. Es war aufgrund der Ferien ziemlich viel los, wodurch man schon etwas nach ruhigen Orten in dem wundersch?nen Park suchen musste. Wenn man ein ruhiges Pl?tzchen mitten im Bambuswald gefunden hatte, war es herrlich, da das Wetter immer fr?hlingshafter wird. Auf die Pagode selbst bin ich nicht hochgelaufen, da eine riesige Schlange davorstand und wie ich bei den letzten Pagoden gemerkt hatte lohnt sich der Aufstieg nicht, weil mehr als 3km Sicht einfach net drin sind.
Nachdem ich eh schon im Osten der Stadt war, wollte ich mir auch mal die dortige Einkaufsstra?e anschauen. Die Taxifahrerin fragte mich mehrmals ob ich wirklich dorthin m?chte und ich best?tigte nichtsahnend. Dort angekommen waren alle Gehsteige hochgeklappt und kein einziges der Gesch?fte offen (immer noch wegen Neujahr...). Deshalb lies ich mich dann auch gleich wieder in die Innenstadt fahren und wollte mir noch etwas Kultur geben. Diese Stadtrundfahrt gabs f?r nen Schn?ppchenpreis f?r etwa 4?. Zuerst besuchte ich das Seidenmuseum, in dem die Seidenverarbeitung von fr?her und heute erkl?rt wurde. Insgesamt ein sehr kleines Museum, von dem ich mir echt mehr erwartet h?tte. Daf?r war ich von dem neuen Suzhou Museum sehr beeindruckt. Dort wurden die teils mehrere tausend Jahre alten Relikte in einem absolut modernen Umfeld ausgestellt und gekonnt mit dem alten Teil des Museums verkn?pft. Danach gings wieder heim und dann mit zwei anderen Praktikanten in ein nobles chinesisches Restaurant zum Abendessen.
Heute bin ich in die Fu?g?ngerzone zum shoppen gegangen. Die Klamotten und Schuhe die es dort gab waren qualitativ mit unseren vergleichbar. Originalware kostet allerdings auch fast so viel wie in Deutschland und die Fakes waren f?r die Qualit?t v?llig ?berteuert. Werd deswegen mal nach Shanghai fahren m?ssen, weil es dort einfach erheblich billiger is. Inzwischen hab ich auch schon nen Schneider empfohlen bekommen, allerdings is der auch noch die ganze Woche zu. Somit is das Shopping vertagt... sp?ter mehr.


Tiger Hill


New Suzhou Museum

Neues Museum...

Old Suzhou Museum

...altes Museum

Tiger Hill

Arm und reich nur von einer Glasscheibe getrennt.

15:20:07 . 21.02.07 . micha . 442 Wörter . 1047 Ansichten . in China Hinterlasse einen Kommentar

Sightseeing

Nachdem die H?chsttemperaturen gem?? Murphys Law kurz vor meiner Ankunft schlagartig um 10?C sanken, bessert sich das Wetter langsam wieder. Da auch momentan nur ein kleiner Teil der Gesch?fte offen hat, nutze ich die Zeit f?r etwas Sigthseeing in Suzhou. Die Fahrt nach Shanghai war mir doch etwas zu riskant, da wenn Mitte bis Ende der Woche alle Chinesen von ihren Familien zur?ck zur Arbeit fahren, gibts wie an diesem Wochenende keine Zugtickets mehr. Deshalb war ich am So bei der Nordtempelpagode und in den angrenzenden Stadtvierteln. Abends mussten wir dann Western Food essen, da kein chinesisches Restaurant ge?ffnet hatte. Das Lamm war sehr lecker, allerdings wurde das Essen nach und nach serviert. So kam zuerst mein Lamm und etwa 15min sp?ter die Beilage. Aber egal.
Auf dem R?ckweg von einem Park hab ich mir die Zeit genommen und bin zu Fu? gegangen, obwohl Taxifahren spottbillig is. Es ging entlang der Kan?le ?ber alte und ganz neue Br?cken genauso wie durch reiche und arme Viertel. Dabei sieht man sehr gut Licht und Schatten einer solch boomenden Stadt. Keine 50m von modernen Glaspal?sten, Coffeebars und KFC's hausen Leute in den ?belsten Baracken. Statt Gehsteige aus poliertem Stein gibts l?chrige Teerwege mit allerlei M?ll ?bers?t. Nachdem es etwas piet?tlos w?re die Menschen und ihr Elend zu fotografieren gibts unten Bilder von sch?neren Orten.

Nordtempelpagode

Nordtempelpagode

Nordtempelpagode

Unser Haus auch mal von au?en...

Jinji Lake

Vor 10 Monaten konnte man noch aus der Wohnung draufschauen... Jetzt stehen ne Menge Menge H?user davor.

Coke


Postoffice

Ohne Worte...

15:34:30 . 19.02.07 . micha . 264 Wörter . 851 Ansichten . in China Hinterlasse einen Kommentar

Happy New Year!

Vorgestern war ich mit Svenja Handykarte kaufen, wobei sie als Sinologin die gesamte Konversation bestritt. Somit musste ich mir nur eine Nummer aussuchen, die wie sich herausstellte unterschiedlich teuer waren. Denn abh?ngig von der Bedeutung der Zahl ist eine Nummer beliebter und somit teurer. Die erste Nummer die ich mir ausgesucht hatte, h?tte 30? gekostet, die die ich nun hab, hat dann nur 2? gekostet... Was diese Nummer genau bedeutet wei? ich leider net, werds mir aber von meinen chinesischen Kollegen ?bersetzten lassen. Abschlie?end hab ich die vier chinesischen Formulare unterschrieben, auf denen ich lediglich meinen Namen lesen konnte und schon ging mein Handy.
Dann gings auf in nen Monstersupermarkt wo ich mir ne Polsterung f?r meine Matratze kaufte. Da allerdings wegen dem bevorstehenden Neujahrsfest alle Chinesen einkaufen waren, warteten wir ca. 1h an der Kasse, obwohl alle 98 (in Worten: achtundneunzig) Kassen offen waren. Es gibt sogar ein Handycam-Bild auf dem der 150m x 50m gro?e Pulk an schwarzen K?pfen zu sehen ist. Werds dann online stellen, wenn ichs von Svenjas Handy gezogen hab.
Gestern an Silvester wollten wir uns den traditionellen Umzug in der Stadt anschauen, da aber alle gefragten Chinesen keine Ahnung hatten wann und wo der Umzug stattfindet sind wir f?rs Abendessen einkaufen gegangen. Auch wenn man sonst rund um die Uhr einkaufen und essen kann ist dies ?ber Neujahr etwas schwieriger. Wir, d.h. Svenja, Thomas und ich, wollten Jiaotze machen und w?hrend wir im Carrefour die Zutaten einkauften, rief ne Arbeitskollegin an, dass jetzt der Umzug am anderen Ende der Stadt is. Auch wenn wir dieses Spektakel verpasst hatten, war das Abendessen nicht minder interessant. Da wir keinerlei Ahnung hatten gestaltete sich das Kochen sehr experimentell und als Carol (eine chinesische Arbeitskollegin) vorbeischaute, schlug sie die H?nde ?ber den Kopf zusammen, was wir da fabrizierten. Deswegen haben wir das Kochen erstmal unterbrochen und sind zum etwa 500m entfernten See gelaufen, um uns dort das Feuerwerk und die Lasershow anzuschauen. Wieder daheim angekommen rettete Carol das Abendessen und wir genossen das selbst gekochte essen.
Auch wenn hier schon den ganzen Tag mit B?llern und Raketen das neue Jahr begr??t wurde, ist auch hier in Asien der H?hepunkt um Mitternacht. Um ne sch?nere Aussicht zu haben gingen wir auf das Dach unseres 23 st?ckigen Hauses und genossen das Spektakel. Die Ger?uschkulisse glich etwa den CNN-Liveberichten w?hred der Bombadierung von Bagdad und ?ber das was wir B?ller nennen k?nnte man hier nur m?de L?cheln... Und gekracht wurde bis heute Mittag.
Unten gibts auch den GoogleEarthPlacemark von unsrer Wohnung. Leider sind die Aufnahmen schon 2 Jahre alt und somit unser Haus noch nicht zu erkennen (da steht nur ein kleines Haus mit rotem Dach). Auch im Umkreis hat sich einiges ver?ndert: Es stehen hier ca. 50 riesige Wohngeb?ude die alle mindestens so gro? sind wie unser Haus. Meine Arbeit liegt ca. 20km ?stlich von hier und das Gebiet ist komplett mit Industrie bebaut auch wenn bei GoogleEarth noch alles Gr?nfl?chen sind... So ein Wachstum k?nnte man sich in Deutschland gar net vorstellen.

Google Earth Placemark der Wohnung


Happy New Year!


Happy New Year!


Happy New Year!

Hat doch gewisse ?hnlichkeiten mit nem echten X5...

BMW X5 Fake!

06:49:58 . 18.02.07 . micha . 536 Wörter . 1045 Ansichten . in China Hinterlasse einen Kommentar

Wohnung und so

Nachdem ichs gestern nimmer geschafft hab, gibts heute endlich das Update.
Die Wohnung enspricht ziemlich westlichen Standards und kann keinesfalls mit vielen chinesischen Bruchbuden verglichen werden. Das Areal der H?user ist von einer Mauer begrenzt und zahlreiche Sicherheitsleute sollen Sicherheit demonstrieren. Nicht ganz VDE konform ist die Verkabelung, auch wenn sie hier weit ?ber den hier ?blichen Standards ist. Allerdings hab ich schon ein Manko endeckt und zwar ist die Matratze des Bettes nat?rlich zu kurz und vor allem steinhart. Die gibt wenn man sich drauf setzt h?chstens nen Millimeter nach und der Lattenrost hat das Wort wirklich verdient: es sind lauter 30mm starke Latten. Am Mi-Abend flog eine Sicherung durch die Belastung der heizenden Klimaanlagen raus. Nachdem wir die Sicherung wieder drin hatten wars immer noch dunkel. Als der gerufene Elektriker die Blende des Sicherungskastens demontierte und in diesem Kabelwirrwar mit dem blanken Schraubenzieher rumstocherte konnte einem schon etwas Anders werden... Aber schlie?lich stellte sich raus, dass ne Hauptsicherung im Treppenhaus mitgeflogen war. Bilder der Wohnung gibts unten.
Am Do hatte ich noch frei und fuhr mal in die Innenstadt von Suzhou (20min mit dem Taxi). Dort herrschte wegen des chinesischen Neujahrsfestes reges Treiben. Ich fl?chtete mich in einen der zahlreichen G?rten, wo aber die Vegetation noch nicht sonderlich weit war. Aber in ein paar Wochen ists dort sicherlich viel sch?ner. Insgesamt sind hier sehr viele Kulturen vertreten, wodurch es auch wirklich internationale K?che gibt. Nach dem Bummeln gabs nen Fleischspie? vom Stra?enh?ndler und dann gings heim mit dem Taxi. Da ich mich dem Fahrer nicht auf chinesisch verst?ndigen kann, hielt ich ihm wie ?blich die Adresskarte in chinesichen Lettern hin, er nickte und fuhr los. Da der Komplex recht neu ist fand der Fahrer nat?rlich nicht hin und wollte mich schon an verschiedenen Stellen rauslassen. Mit H?den und F??en hab ich ihm erkl?rt dass ich dort nicht wohne... naja nach weiteren 20min umherirren hat ers dann doch noch geschafft.
Da heute mein erster Arbeitstag war kl?rte ich gestern zu welchem Standort ich kommen solle. Es stellte sich heraus, dass ich nicht im Standort gleich bei der Wohnung sondern etwa im 15km entfernten neuen Forschungsstandort bin. Svenja nahm mich mit zum Shuttlebus, da ich sonst sicher in den falschen eingestiegen w?re. Dort angekommen herschte in fast allen Abteilungen g?hnende Leere, da wegen des chinesischen Neujahrsfestes alle 1,3Mrd. Chinesen heim zu ihren Familien fahren. Das Fest k?nnte man vom Charakter mit unserem Weihnachtsfest vergleichen. Mein eigentlicher Chef war nat?rlich schon daheim, so dass mich seine Sekret?rin zu dessen Chef brachte. Der war sehr ?berrascht, dass seine Abteilung jetzt einen neuen Praktikanten bekommt, gerade kurz vorm Neujahrsfest und wo doch n?chste Woche eh frei ist. Nachdem er auch Deutscher ist meinte er nur zu mir: "Hier in China l?uft Alles etwas anders" und die Sekret?rin hat das wohl verbummelt. Andrerseits war er hoch erfreut, dass ich vom Flieger abgeholt wurde und schon ne Wohnung hab. Anscheinend klappt des auch net immer... Am Vormittag erz?hlte er mir dann noch was hier gemacht wird, wo Bosch in China vertreten is und gab mir nen kurzen Crashkurs zu chinesischen Automarken und deren Standorten. Nach der Werkstattbesichtigung und dem Zeigen der Teststrecke war ich mit anderen deutschen Praktikanten in der Kantine und hatte danach frei. Bin ja mal gespannt wie des dann in ner Woche weitergeht.
So, werd mir jetzt mal ne chinesische Prepaidkarte f?rs Handy holen, damit ich auch zu vern?nftigen Preisen erreichbar bin. Bis demn?chst...


Bild Wohnung 1


Bild Wohnung 2


Bild Wohnung 3


Bild Garden Master of Nets

08:51:37 . 16.02.07 . micha . 600 Wörter . 985 Ansichten . in China Hinterlasse einen Kommentar

P?nklich in Shanghai und sogar mit Koffer

Auch dieses Mal begann die Chinareise wieder mit paar kleineren Problemen... Ich hatte schon brav meine Austrian in Lufthansa Tickets in N?rnberg umgetauscht und auch schon eingecheckt, als dann beim Kaffeeschl?rfen eine Durchsage kam: Mein Flug nach Frankfurt wegen technischen Defektes ersatzlos gestrichen. Juhu! Ich dacht es klappt scho wieder so wie letztes Jahr. Aber dieses Mal war die LH schneller und hab noch nen fr?heren Flug bekommmen, auch wenn ich meine Tickets etwas knapp bekommen hatte und im Laufschritt durch die Sicherheitskontrollen bin. Der Flug nach Shanghai war wegen des Neujahrsfestes rappelvoll und in der Economy-Class der 747 waren h?chstens 5 Langnasen... Ung?nstigerweise sa? ich in der allerletzten Reihe am Gang und damit quasi in den 4 Klos, auf denen st?ndig reger Betrieb herrschte und somit war an Schlaf nicht zu denken.
Aber Alles halb so wild, denn ich bin p?nktlich und sogar mit meinem Koffer gelandet. Visums und Zollkontrollen passierte ich auch in wenigen Minuten und sogar ein Fahrer wartete tats?chlich auf mich. Der hatte f?r Firmenfahrer in China den ?blichen Fahrstil: Wer am schnellsten is hat gewonnen und wer bremst hat Angst. So schl?ngelten wir uns bei nervigen Piepton (v > 120km/h) durch die sich nur mit 80km/h bewegende Meute auf Shanghais Stadtautobahn mit regem Spurwechsel, st?ndiger Lichthupe und nat?rlich unter Verwendung der Standspur. Statt der prognostizierten 3h waren es nicht mal 90min bis ich an der Wohnung in Suzhou war. Eine Frau der Wohnungsverwaltung gab mir den Schl?ssel f?r die recht neue Wohnung die ich mir mit Svenja und Flo teile. Svenja ist Praktikantin bei Blaupunkt und Flo macht Diplomarbeit auch bei den ABS/ESP-Kollegen. Mehr News und dann auch Bilder gibts dann morgen. Muss jetzt erst mal pennen, da ich noch die 7h Zeitverschiebung verdauen muss.

17:21:22 . 14.02.07 . micha . 303 Wörter . 1002 Ansichten . in China Hinterlasse einen Kommentar

Die 20kg Nutella-Bombe

Sooo, nachdem es heute mein letzter Abend in Deutschland ist schlie?e ich die Vorbereitungen ab. Dazu habe ich mich in den letzten Tagen durch s?mtliche fr?nkische und italienische Spezialit?ten gefuttert und mich auch nochmal richtig mit Bohnenkaffee zugepumpt. Beim Packen musste ich feststellen, dass 20kg Gep?ck f?r 3,5 Monate verdammt wenig sind. Jetzt is der Koffer voll, obwohl die ganzen Schuhe meiner Freundin net mit drin sind. Erschwerend hinzu kommt, dass ich mein Fr?hst?ck (Gastronomiepackung Nutella 100x20g) mit nach China nehmen muss, da ich das fettige Fr?hst?ck noch vom letzten Mal satt hab. Bei meinem Anruf am Flughafen zu den Sicherheitsbestimmungen wurde mir erkl?rt, dass Nutella eine Paste ist und damit (ebenso wie Leberwurst) zu den sicherheitskritischen Waren geh?rt. Auch selbst wenn ich den Z?nder aus Mandelsplittern daheim lasse, d?rfen die originalverpackten Nutella keinesfalls ins Handgep?ck. Ich glaub die haben nur Angst, dass ich im Flieger die Sitze vollklecker. Duschgel und andere hochexplosive Materialien lagere ich in den original Toppits Zipper, die bis Gefahrenklasse 2A und maximal 100ml zugelassen sind. Naja, ich will mich mal nicht l?nger ?ber die essentiellen Sicherheitsvorschriften ?rgern...
Morgen gehts los und ich bin schon mal gespannt was ich dieses Mal alles erz?hlen kann. Die erste spannende Frage wird (nach der schlechten Erfahrung im letzten Jahr) sein: Ist mein Koffer auch in China und krieg ich auch wieder 36h Versp?tung zusammen?

News sobald ich angekommen bin... und mich ein Fahrer trotz chinesischem Neujahrfest abholt.

22:24:26 . 12.02.07 . micha . 256 Wörter . 1091 Ansichten . Vorbereitungen Hinterlasse einen Kommentar

Vorbereitungen

Nachdem der Abflug immer n?her r?ckt steck ich grad mitten in den Vorbereitungen. Flug und Visum sind schon l?nger fix, auch wenn ich auf Lufthansa umgebucht werden musste, weil Austrian nimmer nach Shanghai fliegt. Gegen chinesische Grippe hab ich mich impfen lassen, wodurch ich erst mal 3 Tage im Bett lag. Momentan stell ich mir grad die Reiseapotheke zusammen, sichere meine Daten und versuche mich an der Bedienung eines Chinesischw?rterbuchs... Da dies aber ziemlich aussichtslos ist, muss mir diese chinesische Speisekarte weiterhelfen. F?r den Friseur hab ich untenstehendes Bild gemacht, weil ich nicht mit der chinesischen Standardfrisur enden m?chte und auf chinesisch erkl?ren ist eher utopisch. So jetzt zieh ich mal los und versuch ne Gastronomiepackung Nutella zu bekommen, weil das dortige Fr?hst?ck pack ich sicher keine 3,5 Monate.


Bild Frisur

16:50:16 . 07.02.07 . micha . 136 Wörter . 969 Ansichten . Vorbereitungen Hinterlasse einen Kommentar

Erster Eintrag...

Dieser Blog wird mich bei meinem Auslandspraktikum bei Bosch in Suzhou begleiten. Bei Fragen oder technischen Problemen einfach eine kurze Mail an: blog@baermicha.de

Zum Praktikum:
Bosch betreibt in Suzhou neben Produktionsst?tten auch eine gro?e Entwicklung, die Produkte f?r den asiatischen Markt entwickelt. Ich soll bei Chassis Systems Control ABS-Systeme parametrieren und testen, auch wenn ich bisher nur Unikenntnisse auf diesem Gebiet hab. Da ich teurer als ein chinesischer Ingenieur bin, werd ich sicher interessante Aufgaben bekommen und neben den sozialen auch fachliche Erfahrungen sammeln. Auch nach mehrmaligem Suchen hab ich in meinem Vertrag keine Wochenarbeitszeit gefunden und lass mich mal ?berraschen... mehr als zu FAPS-Zeiten wirds auch net werden. :-)

Zur Stadt:
Suzhou ist f?r chinesische Verh?ltnisse eine Kleinstadt (je nach Zahlen bis zu 6 Mio Einwohner) und ist per Auto in nur 2h aus Shanghai zu erreichen. Neben der Ansiedlung von internationalen Firmen ist Suzhou vor allem f?r seine Kan?le und G?rten bekannt. Klimatisch schauts auf jedenfalls besser aus als in Hof, da es momentan schon Tagesh?chstemperaturen von ?ber 20?C hat. Ich hoff mal, dass meine Wohnung bzw. mein Arbeitsplatz nicht zu sehr im Industrieoutback liegen und so auch t?glich was davon hab...

Und geht es nach einem bekannten chinesischen Sprichwort, so hab ich's mit Suzhou nicht schlecht getroffen:
"Suzhou und Hangzhou sind der Himmel auf Erden."
Nachdem's am Westlake in Hangzhou echt sch?n war, bin ich mal optimistisch...

18:25:26 . 05.02.07 . micha . 241 Wörter . 1056 Ansichten . Vorbereitungen Hinterlasse einen Kommentar